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RÜCKBLICK AUF DIE DEUTSCHE TOUR - EIN ZUG, DER AUS ALLEN NÄHTEN PLATZTE

Fünf Wochen waren wir in Bayern und in Thüringen unterwegs. Jeder Standort war anders, oft mit vielen Überraschungen und voller einzigartiger Momente - der Besuch des Thüringer Ministerpräsidenten, der Landräte, Bürgermeister, mehrere Pressekonferenzen, Fachworkshops oder die alltäglichen Erlebnisse mit den Kindern. Alle Tage hatten aber eines gemeinsam, nämlich das unglaubliche Interesse am Antidrogenzug. Die im Voraus festgelegte Tageskapazität 450 Besucher musste mehrmals erhöht werden, in der Freizeit unserer Moderatoren. Und das auch samstags, wo nur Familien zu uns kamen. In manchen Städten ist es gelungen, dass Schulgruppen dank Unterstützung der Eltern bis in die Abendstunden bei uns eintrafen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die sich an der großen Erweiterung dieses grenzüberschreitenden Projekts beteiligt haben. In erster Reihe bei unseren jungen Besuchern, die im Zug sehr aktiv und klever am Programm teilnahmen, weiter auch allen Multiplikatoren, Technikern und Moderatoren. Ein Dankeschön gehört den Städten und Landkreisen, die das Projekt mit außergewöhnlicher Überzeugung unterstützten. Und nicht zuletzt danken wir allen Sponsoren, Partnern und Eltern, die bewiesen haben, dass ihnen die Zukunft der jungen Generation nicht gleichgültig ist. Dank euch allen freuen wir uns jetzt schon auf die nächste Tour!

KONFERENZ IN ANSBACH

Im bayerischen Ansbach haben wir in Zusammenarbeit mit der Stadtvertreter und der Kriminalpolizeiinspektion einen Workshop und eine Konferenz veranstaltet, und zwar für weitere Interessenten aus den umliegenden Städten. Am Vormittag haben den REVOLUTION TRAIN mehr als 100 am Programm Interessierten besucht, ein Teil von ihnen ist später am Nachmittag zur Konferenz eingetroffen. Aufgetreten sind u.a. Daniela Tischer, Hermann Lennert und Thomas Achermann vom Amt und von der Polizei der Stadt Ansbach, Herr Hermann Borjans vom BDK und auch Oberst Břetislav Brejcha von der Nationalen Antidrogenzentrale der Tschechischen Republik. Weitere Präventionsprojekte wurden von den Vertretern örtlicher Organisationen vorgestellt, nämlich des Blauen Kreuzes und der Diakonie. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Eine weitere Stadt, in der wir Erfolg hatten.

WORKSHOP IN SCHLEIZ

Schon am Mittwoch, dem 20. September hat bei der Ankunft des Zuges in Saalfeld ein fachlicher Workshop stattgefunden, für Leute auf dem Gebiet Drogenproblematik. Mehr als 90 Personen haben daran teilgenommen und ihre Beiträge haben auch einige wichtige Fachleute präsentiert. Einen Tag später haben sich beim Diskussionsabend zum Thema REVOLUTION TRAIN in Schleiz etwa 300 Interessenten versammelt. Der Hauptsponsor des Abends war die Kreissparkasse Saale-Orla, Moderator der Diskussion war Spiegel-Redakteur Maik Baumgärtner. Zu Beginn der Veranstaltung wurde feierlich der Kooperationsvertrag zwischen dem REVOLUTION TRAIN und dem Bund Deutscher Kriminalbeamter BDK unterzeichnet. Zum Schluss der Diskussion hat Landrat des Saale-Orla-Kreises Herr Thomas Fügmann alle Beteiligten dazu aufgefordert, einen weiteren Besuch des Zuges und das Projekt allgemein auch in den nächsten Jahren zu unterstützen.

REVOLUTION TRAIN IN SAALFELD

Der erste Standort der großen Herbsttour in Thüringen und Bayern war Saalfeld. Neben vielen klugen Kindern hat uns auch eine Reihe von bedeutenden Persönlichkeiten besucht, den Zug hat sich persönlich der Thüringer Ministerpräsident Herr Bodo Ramelow angeschaut. Er war von der Komplexität unseres Projektes positiv überrascht und ist länger als geplant geblieben.

BUNDESINNENMINISTER HAT SICH IN BERLIN BEDANKT

Nach der Sachsen Tour II wurde das REVOLUTION TRAIN Team vom Bundestagsabgeordneten Günther Baumann zu einem exklusiven Besuch des Reichstags und des Innenministeriums eingeladen. Vertreter Tschechiens wie auch Deutschlands und Unterstützer des Projekts haben den Antidrogenzug Vertretern des Ministeriums vorgestellt. Die Präsentation hat sogar Innenminister Thomas de Maiziere mit einem exklusiven Besuch beehrt und sich bedankt.

GESAMTDEUTSCHER KONGRESS FÜR PRÄVENTION IN HANNOVER NICHT OHNE DEN ANTIDROGENZUG

Unsere zweite Reise nach Sachsen haben wir am 19. und 20. Juni durch die Teilnahme am 22. Deutschen Präventionstag gekrönt.

Zu der Veranstaltung, an der die wichtigsten Personen der Kriminalitätsprävention in Deutschland teilnehmen, wurden wir von Vertretern des BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter) eingeladen, mit denen wir seit einigen Monaten zusammenarbeiten.

Kollegen aus unterschiedlichen Organisationen zeigten großes Interesse für den REVOLUTION TRAIN und dadurch wuchs auch die Nachfrage nach unserem Programm in verschiedenen Regionen in Deutschland. Unser Projekt stach unter den anderen Präsentationen heraus, vor allem dank seiner innovativen Kommunikationsweise mit der Zielgruppe, sowie dank der Idee einer gemeinsamen Betreibung neuer Versionen des Zuges in ganz Europa.

MEHR ALS 500 BESUCHER IN AUE

Während des ersten Aufenthalts des Antidrogenzuges in der Stadt Aue am 14.6.2017 besuchten den Zug mehr als 500 Besucher. Das multimediale Programm im Zug wurde von lokalen Moderatoren betreut. Die Suchtbeauftragten werden am Anfang des nächsten Schuljahres mit dem REVOLUTION TRAIN – Folgeprogramm in den Schulklassen mit der Suchtprävention fortsetzen und so an das Programm in dem Zug und an die langfristige lokale Aufklärung anknüpfen.

Die IKK Classic der Hauptsponsor des Zugaufenthaltes in Aue begleitete den ganzen Tag das Drogenpräventionsprogramm mit interessanten Aktivitäten für die Kinder.

KONFERENZ IN ANNABERG-BUCHHOLZ: ANTIDROGENZUG ALS SOZIALE INNOVATION UND EIN PROJEKT AUF INTERNATIONALER EBENE

Am Dienstag den 13.6.2017 veranstalteten wir im Rahmen unserer zweiten sächischen Tour des REVOLUTION TRAIN's eine Konferenz gemeinsam mit der Stadt Annberg-Buchholz.Unterstüzt wurden wir von dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond und der Erzgebirgssparkasse.

Theamatisiert wurden dabei neue soziale Projekte, darunter auch unserer REVOLUTION TRAIN, der als Beispiel für ein erfolgreiches, innovatives Projekt für die deutsch-tschechische Zusammenarbeit steht.

Eröffnet wurde die Konferenz von dem Vorstand der Erzgebirgssparkasse Frau Silvia Schletter. Das Projekt REVOLUTION TRAIN ist bereits im Vorjahr von den Vertretern der Erzgebirgssparkasse unterstützt worden und dieses Jahr stellten sie zusätzlich sehr repräsentative Räumlichkeiten zur Verfügung.

Die Konferenz leitete Herr Rolf Schmidt, Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz. Als erster Gast wurde Dr. Ralf Rasch vorstellt. Nach seinem Vortrag folgten Beiträge des tschechischen Generalkonsuls Herr Jiri Kudela, des Stellvertretenden Direktors der tschechischen Antidrogenzentrale Bretislav Brejcha. Der Projektautor Pavel Tuma hat gemeinsam mit den Vertretern der Stadt Annaberg-Buchholz die langfristige Vision des Projektes REVOLUTION TRAIN in Europa vorgestellt. REVOLUTION TRAIN ist ein innovatives Projekt auf dem Gebiet der primären Prävention- mobile und flexibel. Das Projekt erhebt komplexe Daten über das Verhalten der Jugend und stellt diese seinen Partnern(Städte und Landkreise) zur Verfügung. Im Rahmen dieses Projektes werden Experten aus verschiedenen Fachgebieten zusammengeführt.

SACHSENTOUR FRÜHJAHR 2017

12. - 13. Juni Annaberg-Buchholz
14. Juni Aue
15. - 16. Juni Plauen

VERTRETER DER SÄCHSISCHEN STÄDTE ÜBER DAS PROJEKT REVOLUTION TRAIN

Uns kann die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen nicht gleichgültig sein. Der Revolution Train ist genau der richtige Weg, um ihnen die Gefahren des Drogenkonsums zu zeigen. Ich danke allen, die dieses deutsch-tschechische Gemeinschaftsprojekt unterstützen.
Rolf Schmidt, Oberbürgermeister, Stadt Annaberg-Buchhloz

Ich war tief beeindruckt, wie die Gesamtthematik „Drogenkonsum“ bearbeitet und auf diese Weise Prävention gemacht wird. Ich bin dankbar, dass dieser Zug in Schwarzenberg halt gemacht hat. Eigentlich hätten noch wesentlich mehr Schüler das Programm mitgestalten sollen. Es fehlte jedoch an Zeit. Vielleicht gelingt es noch einmal, solch ein solides und gutes Projekt der Drogenprävention in unserer Stadt Schwarzenberg durchzuführen.
Heidrun Hiemer, Oberbürgermeisterin, Stadt Schwarzenberg



Das Projekt Anti-Drogen-Zug REVOLUTION TRAIN ist die bisher kompakteste und eindringlichste Form einer Präventionsarbeit zum Nichtumgang mit Drogen, die bisher in Plauen gezeigt wurde. Das professionelle Management unserer tschechischen Partner ermöglichte einer breiten Besucheranzahl in Plauen, darunter vielen Jugendlichen unserer Gymnasien, einen eindringlichen Einblick, welche Alternativen es zum Drogenmissbrauch gibt. Dieses Projekt möchten wir gerne in Plauen fortsetzen.
Steffen Zenner, Bürgermeister, Plauen

Wir sind davon überzeugt, dass der Anti-Drogen-Zug die Problematik der Suchtgefahren und deren Auswirkungen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und damit einen wichtigen Bestandteil der präventiven und aufklärerischen Arbeit leistet.
Frank Reißmann, Leiter der Abteilung 2 im Landratsamt des Erzgebirgskreises

Weitere Referenzen über das Projekt Revolution Train lesen sie hier.

DER ANTI-DROGEN-ZUG WAR IN DEUTSCHLAND AUSGEBUCHT

Und schon ist die Tour vorbei! Obwohl wir uns zugegebenermaßen auch schon ein bisschen auf unsere Heimreise nach Prag freuten um wieder aufzuatmen, können wir schon jetzt unsere nächste Tour nach Deutschland kaum erwarten! Denn unsere Ankunft in Sachsen war - um es mit einem Wort auszudrücken - fantastisch!

In Annaberg-Buchholz konnten wir dem Ansturm fast nicht stand halten, denn vor unserem Zug scharten sich geradezu Interessenten und Schaulustige! Dort erreichten wir den schwer überschreitbaren Besucherrekord: 553 Personen an nur einem Tag! Ähnlich ging es auch in Schwarzenberg und Plauen weiter! Und zum Abschluss beendeten wir unsere Tour mit einem Workshop für Interessenten, Experten und Stadtvertreter!

Doch schon die nächste Etappe der neuen deutsch-tschechischen Zusammenarbeit unseres Projekts REVOLUTION TRAIN naht! Wir werden da anknüpfen, wo wir aufgehört haben: In Sachsen! Im Moment planen wir schon die nächste Tour für das Frühjahr 2017. Und wer weiß, vielleicht machen wir diesmal auch Station in Bayern?

PRESSEKONFERENZ: ANNABERG-BUCHHOLZ

Der erste Tag in Annaberg-Buchholz war ein voller Erfolg und wirkte mehr als vielversprechend! Annaberg-Buchholz - Obwohl sie eine der eher kleineren Städte unserer Tour ist, sind die Ambitionen umso größer! Ohne Angst stellen sich die Vertreter der Stadt den Problemen des steigenden Drogenkonsums, scheuen keine Mühen und sind offen für neue innovative Lösungsansätze.

Auf der Pressekonferenz, welche vom Stiftungsfonds Neues Tschechien im Rahmen der Herbsttour Sachsen I organisiert wurde, sprachen uns Oberbürgermeister Rolf Schmidt, Vertreter des Erzgebirgskreises Frank Reißmann, Robert Buřič aus dem tschechischen Innenministerium und Direktor der Nationalen Anti-Drogen Zentrale Jakub Frydrych seine Unterstützung bezüglich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und der Ausweitung des Wirkungsbereichs unseres Projekts zu.

Schon am ersten Tag durchquerten mehrere hundert Menschen, neben Schülern, auch eine Reihe an Journalisten und Experten, unseren Anti-Drogen-Zug. Nun möchten wir dieses Besucherpensum weiterhin aufrechterhalten, um so vielen wie möglich unsere Botschaft näher zu bringen.

REVOLUTION TRAIN TOUR SACHSEN I

DAS PILOT-PROJEKT IM RAHMEN DER DEUTSCH-TSCHECHISCHEN ZUSAMMENARBEIT FÜR PRÄVENTION

Die Drogenproblematik im deutsch-tschechischen Grenzgebiet wurde zum wichtigen Thema der Frühlingstour in diesem Jahr. Der REVOLUTION TRAIN stellte knapp 500 deutschen Besuchern eine neue Version des Anti-Drogen-Programms vor. Es zeigte sich, dass der Anti-Drogen-Zug als Kommunikationsmittel zu Suchtrisiken nicht nur in der Tschechischen Republik hervorragend funktioniert, sondern auch auf deutschem Gebiet. Während der Tour im Frühjahr entstand in der Kooperation mit Experten aus beiden Ländern ein neues Modell für eine zukünftige Zusammenarbeit im Bereich der Drogen- und Suchtprävention.

Deshalb startet der Anti-Drogen-Zug seine „Testfahrt“ als Pilot-Projekt im November nach Deutschland. Stationen des grenzüberschreitenden Projekts REVOLUTION TRAIN im Freistaat Sachsen sind Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg und Plauen. Bevor das große Pilot-Projekt auf deutschem Gebiet im wahrsten Sinne des Wortes „ins Rollen kommt“, wird in Prag eine Schulung für deutsche Polizisten stattfinden. Das Programm im Anti-Drogen-Zug wird von einem tschechischen Moderator und einem deutschen Spezialisten hinsichtlich der Drogenprävention begleitet. Ab dem 7. November wird der Stiftungsfond Neues Tschechien hinter der Grenze ganze 10 Tage mit den bestehenden und potenziellen Partnern verhandeln und die Tour im Frühjahr 2017 in weitere deutsche Städte planen. In der Kreisstadt Annaberg-Buchholz findet eine Pressekonferenz statt, bei der wir eine noch engere Zusammenarbeit mit unserem deutschen Partner vorstellen möchten. In Plauen organisieren wir einen Workshop für die Präventionsberater und Fachleute, so wie für alle Interessenten aus den weiteren Bundesländern.

Während dieser Veranstaltungen wird der Stiftungsfond Neues Tschechien die bisherigen Ergebnisse des Anti-Drogen-Zugs vorstellen und das erste anschließende Programm (ein audiovisueller Workshop in und für Schulen) präsentieren.

ERFOLGREICHE TOUR HINTER UNS – DIE SCHLESISCHEN STÄDTE KÖNNEN SICH AUF WEITERE BESUCHE VON UNS FREUEN!

Ausgezeichnete Erfahrungen überraschten unser gesamtes Team. Am ersten Tag trafen wir in Bohumín ein. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, verursacht durch Minusgrade, welche unseren Anti-Drogen-Zug für ein paar Stündchen lahm legten, verlief unser Besuch in Bohumín reibungslos. Jeden Tag begrüßten uns Hunderte von Menschen. Bei der finalen Auswertung stellten wir fest, dass uns innerhalb von 20 Tagen auf Tour rund 5.000 Kinder, Eltern, Pädagogen und auch andere Interessenten besuchten.

In Český Těšín organisierten wir zusätzlich nach Ende der Tour einen internationalen Workshop rund um unser Projekt mit über 50 Teilnehmern aus der Tschechischen Republik, Polen und der Slowakei. Hierbei kam man zu dem Schluss, dass der Wille der Stadtvertreter, aktiv gegen die Drogenproblematik vorzugehen, sehr groß ist. Wir sind davon überzeugt, dass unser Besuch in der schlesischen Region neue Impulse schaffen konnte und wir zu einer längerfristigen Änderung hinsichtlich präventiver Arbeit beitragen konnten.

DER REVOLUTION TRAIN ZIEHT IN RICHTUNG MÄHREN/SCHLESIEN

Bohumín, Orlová, Český Těšín, Havířov, aber sowohl Petřvald, Dolní Lutyně, Rychvald als auch Doubrava! Eine Reihe von Städten im Nord-Osten der Tschechischen Republik bestellte unseren Zug in ihre Region. Aus diesem Grund werden wir in den nächsten folgenden Wochen alle Kräfte mobilisieren um den Schülern, Schulen, Familien und allen anderen Besuchern ein einmaliges unvergessliches Erlebnis in unserem REVOLUTION TRAIN zu bereiten. Mit hundertprozentigem Einsatz planen wir die Pressekonferenz und den anschließenden Workshop, feilen unsere Moderationsfähigkeiten aus und machen den Anti-Drogen-Zug für euch bereit!

INTERESSENTEN AUS DEUTSCHLAND KOMMEN

Für Höflichkeitsfloskeln war bereits genug Zeit, endlich besuchen uns Interessenten aus Deutschland und haben bereits einen konkreten Termin in Auftrag gegegeben.
Neben anderen Delegationen kamen Verterter der Stadt Annaberg-Buchholz bis nach Prag, um den Anti-Drogen-Zug zu besichtigen. Sie planten den Revolution Train für zwei Tage zu buchen, mit der Entschlossenheit ein freies Bahngleis in ihrer Stadt für uns zu organisieren reisen Sie ab und schließlich wurde der Zug für eine ganze Woche reserviert. Während eines sehr angenehmen Treffens sind viele ehrgeizige Ideen, hinsichtlich weiterer Möglichkeiten der gegenseitigen Zusammenarbeit entstanden. Vielen Dank!

DIE TOUR HABEN WIR HINTER UNS – WAS SAGEN DIE STADTVERTRETER DAZU?



Ich freue mich, dass die Stadt Selb Teil dieses tollen Projektes sein durfte. Besonders der grenzüberschreitende Charakter steht für mich hierbei im Vordergrund, da das Thema Drogenmissbrauch nur gemeinsam durch die beiden Länder Deutschland und Tschechien bekämpft werden kann.
Ulrich Pötzsch, Oberbürgermeister, Stadt Selb

Für die Stadt Aš/Asch war das Projekt sicherlich sehr erfolgreich. Von denen, die den Zug besichtigt haben, haben wir nur positive Reaktionen erhalten. Die Drogenproblematik im Grenzbereich zu Deutschland ist ein großes gemeinsames Problem und das ist eines der besten Beispiele für die Zusammenarbeit, um diesen Zustand zu verbessern.
Pavel Klepáček, stellvertretender Bürgermeister, Stadt Asch

Der Anti Drogen-Zug „Revolution-Train" ist ein geniales Projekt! Der Anti Drogen-Zug sollte allen Schulklassen im grenznahen Raum in Tschechien als auch in Bayern zum Besuch empfohlen werden. Hier wird beste Präventionsarbeit geleistet.
Jürgen Stader, Stadt Hof

Ohne Zweifel hat der Zug allen Interessierten gefallen. Wie Sozialarbeitern, Non-Profit-Organisationen, Polizisten, Lehrpersonal, so vor allem aber den Kindern unterschiedlichen Alters. Von Bildungsberatern und Suchtberatern in Schulen haben wir Informationen erhalten, dass in mehr oder weniger allen Klassen, die den Zug besichtigt haben, das Thema Drogen nun in verschiedenen Fächern intensiver diskutiert wird. Die Geschichte die sich im Zug abspielt hilft ihnen dabei, an das Thema Drogen anzuknüpfen.
Marcela Kopecká, Stadt Eger

Weitere Referenzen über das Projekt Revolution Train lesen sie hier.

DER „REVOLUTION TRAIN“ WIRD IN DEUTSCHLAND ALS PROJEKT DES MONATS BEKANNT GEGEBEN – PRESSEKONFERENZ IN MOST

Am 31. 5. 2016 veranstaltete der Stiftungsfonds Neues Tschechien in Zusammenarbeit mit der Stadt Most, die das Projekt „Revolution Train“ deutlich gefördert hat, eine Pressekonferenz. Dort wurde das erste Mal offiziell bekannt gemacht, dass die Drogenbeauftragte der Bundesregierung beim Bundesgesundheitsministerium den Anti-Drogen-Zug als das „Projekt des Monats Juni“ bekannt geben wird.

In der Veranstaltung sprachen auch Vertreter der Stadt Most namentlich de Oberbürgermeister Jan Paparega, der stellvertretende Leiter der Nationalen Antidrogenzentrale der tschechischen Polizei Břetislav Brejcha und das Vorstandsmitglied der Tschechischen Bahn (České dráhy) – der Hauptprojektpartner und Eisenbahnverkehrsunternehmen des Anti-Drogen-Zuges - Michal Štěpán. Herr Štěpán bestätigte, dass bei der Tschechischen Bahn das Interesse besteht, sich an diesem erfolgreichen Aufklärungs- und Präventionsprojekt „Revolution Train“ auch weiterhin zu beteiligen.

„REVOLUTION TRAIN“ ALS PROJEKT DES MONATS DER DROGENBEAUFTRAGTEN DER BUNDESREGIERUNG

Pressemitteilung: Der Anti-Drogen-Zug wird in Deutschland zum Projekt des Monats hier (PDF format)

Vorstellung des Projekts und Modells der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit in diesem Projekt für deutsche Suchtbeauftragte, Städte und Landkreise hier (PDF-Format)

VORSTELLUNG DES "REVOLUTION TRAIN" - PLAUEN

Der Verein Euregio Egrensis organisierte für den 26.5.2016 ein Treffen für mehr als 30 Vertreter von Städten, Polizei, Suchtbeauftragten, potentiellen Sponsoren, der Deutschen Bahn und SBA. Die Veranstaltung hatte ein Ziel: den Anti-Drogen-Zug Allen vorzustellen, die dazu ihren Beitrag leisten könnten, den Zug im Rahmen seiner deutschen Herbst-Tournee in ihre Region zu bringen. Die Präsentation des „Revolution Train“, wenn auch ohne die Möglichkeit den Zug zu besichtigen, fand einen sehr positiven Anklang. Direkt in der Veranstaltung äußerten Vertreter der Stadt Plauen, der Sparkasse und der DB ihren Willen, dieses Projekt in ihrem Gebiet zu fördern. Der Verein Euregio Egrensis erklärte direkt im Anschluss sein Interesse daran, die Rolle des Koordinators der Tour in seiner Region zu übernehmen. Bereits im Rahmen der Frühjahrstournee förderte der Verein finanziell die Teilnahme von tschechischen und deutschen Schülern aus der Region. Viele der Teilnehmer der Konferenz wollen den Anti-Drogen-Zug jetzt noch im Rahmen der Frühjars-Tournee persönlich kennenlernen.

Wie in der Konferenz der Bürgermeister der Stadt Plauen Herr Steffen Zenner erklärte, betreffe das Problem mit der Droge Crystal Meth keine isolierte Bevölkerungsgruppe, sondern gehe inzwischen durch alle Schichten der Gesellschaft. Deshalb seien wirksame und innovative Projekte der Suchtprävention besonders gefragt.

EUREGIO ERGENSIS: Revolution Train. Der Anti-Drogen-Zug rollt an!

PRESSEKONFERENZ IN ASCH – WIR PLANEN EINE DEUTSCHE TOURNEE

Am 10. Mai 2016 haben wir in Zusammenarbeit mit der Stadt Asch, die unser Projekt gefördert hat, eine deutsch-tschechische Pressekonferenz veranstaltet. Teilgenommen haben der Leiter der Nationalen Antidrogenzentrale der tschechischen Polizei und Vertreter des tschechischen Innenministeriums und der Polizei der Tschechischen Republik. Gesprochen haben sie vor allem über das Drogenproblem im Grenzgebiet, über die deutsch-tschechische Zusammenarbeit und natürlich auch über das Projekt Anti-Drogen-Zug, der mit der zunehmenden Besucherzahl aus Deutschland eine wahrlich internationale Dimension bekommt. Dies bestätigten auch die Worte von Andreas Deffner, dem Pressesprecher der Drogenbeauftragten der Bundesregierung beim Bundesgesundheitsministerium - Frau Marlene Mortler. Er betonte die innovative Herangehensweise des Projekts an das Thema der Drogenprävention und er deutete an, dass ihr Amt dem Anti-Drogen-Zug eine Auszeichnung verleihen möchte. All diese Erkenntnisse führen zu einem eindeutigen Schluss – der „Revolution Train“ wird sich auf den Weg nach Deutschland machen! Vom Geschehen um die Pressekonferenz und den Anti-Drogen-Zug haben sowohl tschechische als auch deutsche Medien berichtet.

Pressemitteilung: Ein tschechisches Präventionsprojekt durchbricht die Grenze hier (PDF-Format)

REPORTAGE DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS hier.

REPORTAGE DES TSCHECHISCHEN FERNSEHENS hier.

RÜCKMELDUNGEN AUS DEUTSCHLAND

Die Rückmeldungen der Workshop-Teilnehmer und weiterer Besucher des Anti-Drogen-Zuges aus dem Grenzgebiet übertrafen auch unsere kühnsten Erwartungen. Dankesbriefe und positive Rückmeldungen bekamen wir von gemeinnützigen Organisationen und Städten als auch von Lehrern und ihren Schülern. Nur eine Woche nach dem Workshop kam eine Abordnung von Bürgermeistern und Polizisten aus den ersten deutschen Städten, um sich das Programm im Anti-Drogen-Zug anzuschauen. Für unser Team ist es eine große Bestärkung darin, dass sich die Arbeit an der deutschen Version des Programms gelohnt hat. Der Anti-Drogen-Zug zeigt sich als ein universelles Instrument der Drogenprävention, das auch im Ausland gut verständlich ist.

Rückmeldungen zu unserem Projekt nicht nur von deutschen Besuchern finden Sie hier.



WORKSHOP IN BAYERISCH EISENSTEIN

Anlässlich des Halts des Anti-Drogen-Zuges an der Grenze zu Bayern fand am 26. April ein internationaler Experten-Workshop statt. Der Grenzbahnhof Železná Ruda-Alžbětín/Bayerisch Eisenstein bietet sich zu solchen Anlässen förmlich an. Schwerwiegende Themen, wie das Problem mit Drogen und insbesondere mit Crystal Meth im deutsch-tschechischen Grenzgebiet, können nur in engster Zusammenarbeit angegangen werden. Deshalb sind Vertreter von verschiedenen Behörden, Polizei und Zollämtern und gemeinnützigen Organisationen aus Tschechien und Deutschland der Einladung des Stiftungsfonds Neues Tschechien nach Bayerisch Eisenstein und in den Anti-Drogen-Zug gefolgt. Die Teilnehmer einigten sich darauf, dass das Drogenproblem im Grenzgebiet von der Gesellschaft auf beiden Seiten der deutsch-tschechischen Grenze unterschätzt wird. Man müsse die Prävention auf mehrere Zielgruppen ausweiten und diesen Bereich auch personell stärken. Bei den traditionellen Zielgruppen – also Kindern und Jugendlichen – müsse man so einen Kommunikationsstil für Präventionsthemen finden, der bei der Zielgruppe einen guten Anklang findet und die Jugendlichen weiteren Gesprächen gegenüber diesem Thema öffnet. Gerade in dieser Hinsicht kann nach Meinung der Workshop-Teilnehmer der Anti-Drogen-Zug einen sehr guten Dienst erweisen.



ABFAHRT ZUR TOURNEE

Der Anti-Drogen-Zug setzte sich das erste Mal seit der Übernahme des Projekts durch seinen neuen Betreiber – den Stiftungsfonds Neues Tschechien – in Bewegung. Am 19. April 2016 brach der Zug dank der Lokomotive der Tschechischen Bahn / České dráhy in Richtung Pilsen auf. Die letzten Arbeiten am Zug wurden bis zur letzten Minute vor der Abfahrt gemacht. Unterhaltsam wurde es für das Team des Anti-Drogen-Zuges insbesondere in dem Augenblick, als der Maschinenführer - ohne zu ahnen, dass sich in den Wagons immer noch fünf Tapfere bewegten und am Zug arbeiteten – die Abfahrt befahl. Alles ist jedoch gut ausgegangen und das Team kam erst am nächsten frühen morgen wie geplant nach Pilsen-Koterov am Zug an.




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